FU15-Elite mit verpatztem Start19.10.2013

Die FU15-Elite der Handballriege verlor nach einem verschlafenen Start auswrts gegen das in Reichweite liegende Spono Nottwil mit 18:23 Toren.

Trotz guter Vorbereitung und der Gewissheit, dass man gegen Spono Nottwil nicht auf verlorenem Posten stehen wrde, whnte man sich zu Beginn der Begegnung in der falschen Sporthalle. Einige der Gstespielerinnen hatten den Kopf noch gar nicht bei der Sache und wurden von den robusten Nottwilerinnen vorgefhrt. Schon nach gut 5 Minuten beim Spielstand von 0:6 mussten sich die Trainer mit dem Gedanken einer Kanterniederlage anfreunden. Zwar blieb die Defensivleistung in der linken Innenverteidigung weiterhin vllig ungengend, konnte aber durch eine eindrckliche Steigerung im rechten Angriffssektor ausgebgelt werden. Auf der Mittelposition bot Elena Breitenmoser eine berragende Leistung. Sie berraschte ihre Gegenspielerinnen immer wieder mit gekonnten Tuschungen. Ihre Psse fanden fast immer eine Mitspielerin und wenn keine der Kolleginnen frei stand, zog sie selber unwiderstehlich Richtung Tor. In ihrem Sog steigerten sich auch Andrina Inauen und Cedrine Zeller auf hchstes Niveau. Unermdlich suchten sie die oft vorhandenen Lcken in der gegnerischen Verteidigung und kreierten ein ums andere Mal beste Chancen. Da auch das Zusammenspiel mit Kreisluferin Lea Rohner - wie schon so oft in dieser Saison - harmonierte, fand Appenzell immer besser ins Spiel. Leider konnten die Spielerinnen auf der linken Seite den Effort ber rechts nicht untersttzen. Zu zaghaft, zu wenig mutig und vor allem viel zu fehlerhaft wurde da agiert. Zur Pause stand es 10:13 und man war geneigt zu fragen, was gewesen wre, wenn alle Spielerinnen mit dem Anpfiff ihre Mglichkeiten ausgeschpft htten.

Abgesehen davon, dass die flache 6:0-Verteidigung der Appenzellerinnen den Gegner vor Probleme stellte und Zoe Fssler im Tor in gewohnt in sicherer Manier beste Torchancen entschrfte, glich der Beginn von Halbzeit zwei dem des ersten Durchganges. In den letzten beiden Wochen hatten alle Spielerinnen so hervorragend trainiert und mit grossen Fortschritten berrascht. Ich habe erwartet, dass etwas vom Gelernten in diesem Spiel umgesetzt wird. Dem war nicht so. Einige Spielerinnen haben weit unter ihrem Knnen gespielt, attestierte ein enttuschter Trainer nach dem Match. Die Verantwortung lag weiter auf den Schultern der erwhnten Spielerinnen und je lnger die Partie dauerte, desto mder wurden die Beine und die Last wog immer schwerer. Nottwil zog auf 12:21 davon und doch war damit die Geschichte dieses Spiels noch nicht ganz geschrieben. Das neuerliche Aufbumen der Appenzellerinnen gab der Partie nochmals eine Wende. Zwischen der 40. und 52. Minute, bevor der Motor dann endgltig seinen Dienst einstellte, liessen Breitenmoser, Inauen & Co. nochmals richtig die Muskeln spielen. Bis auf 17:21 kamen die Gste heran und deuteten an, was fr Potential in dieser Mannschaft steckt, wenn alle an ihr Knnen glauben wrden. Zu mehr als Resultatkosmetik reichte der Schlussspurt nach dieser krfteraubenden Partie aber nicht. Appenzell verlor gegen ein nicht bermchtiges Nottwil mit 18:23-Toren und kann wieder nur auf eine ehrenvolle Niederlage zurckblicken, die wahrlich nicht ntig gewesen wre.

Bericht: Hansruedi Rohner

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