FU15-Elite fordert den Schweizermeister05.10.2013

Die FU15-Elite der Handballriege zeigte eine hervorragende Leistung und musste sich dem aktuellen Schweizermeister HV Herzogenbuchsee erst in den letzten Minuten mit 21:16-Toren geschlagen geben.

Einmal mehr vor einer stimmungsvollen Kulisse zeigten sich die Appenzellerinnen von der ersten Minute an hellwach und bereit, gegen den krperlich berlegenen Gegner ein offenes Spiel zu bieten. Appenzell fand auch sofort in die mit Spannung erwartete Partie und berraschte die Gste mit resoluter Verteidigungsarbeit. Vor allem in der Seitwrtsbewegung bewies das Heimteam ganz schnelle Beine. Die kraftvollen Durchbrche der Gegnerinnen konnten im Kollektiv recht wirkungsvoll unterbunden werden. Die effektive Verteidigungsarbeit erleichterte auch die Arbeit der Torhterin. Zoe Fssler fand schnell zu ihren alten Strken und konnte sich immer wieder mit glnzenden Paraden in Szene setzen. Im Angriff fand sich Appenzell mit der offensiven 3:2:1-Verteidigung von Herzogenbuchsee nach leichten Anlaufschwierigkeiten immer besser zu Recht. Wie erwartet fhrte das Spiel ber die Flgel und den Kreis zu erfolgreichen Abschlssen. Selina Koch auf links, und Cedrine Zeller ber rechts, stellten ihre Gegnerinnen immer wieder vor unlsbare Probleme. Kam hinzu, dass mit Verlauf der Begegnung der Rckraum mit Cristel Palmisano, Elena Breitenmoser und vor allem Andrina Inauen mehr und mehr den Weg Richtung Tor suchte und so den Druck auf die gegnerischen Verteidigungsreihen erhhte. Inauen zeigte dabei mehrmals ihr gutes Auge und fand immer wieder den Kreis als Anspielstation. Lea Rohner nutzte ihre wenigen Chancen kaltbltig und liess der Torhterin meist keine Chance. Leider schlichen sich in den vielen guten Angriffsbemhungen auch immer wieder rgerliche Fehler ein, weil einige Spielerinnen den Respekt vor dem grossen Namen nie ganz ablegen konnten. So lag Appenzell zwar meist in Fhrung, konnte sich aber nie entscheidend absetzen. Bei unentschiedenem Spielstand (10:10) wurde zur Pause gepfiffen. Zeit die vielen kleinen Blessuren zu pflegen und sich auf eine harte zweite Halbzeit einzustimmen.

Herzogenbuchsee spielte die zweite Halbzeit praktisch nur mit den besten Spielerinnen durch und versuchte den Druck stetig zu erhhen, doch die Appenzellerinnen hielten prchtig dagegen. Weiterhin kam das Team der Handballriege vor allem ber die Aussenpositionen zu sehr guten Torchancen. Diesmal war es Selina Fssler, die sich mehrmals ein Herz fasste und in die Lcken zog. Ihre raffinierten Torschsse liessen die gegnerische Torhterin alt aussehen. Je lnger die Partie dauerte, desto mehr hinterliess der ungleiche Abntzungskampf aber seine Spuren. Die Beine wurden etwas schwerer, die Krfte liessen nach. Trotzdem hielt das Heimteam sich weiter im Geschft. Beim Spielstand von 14:14 kam Appenzell innerhalb krzester Zeit zu 3 Siebenmetern, verschoss leider alle drei. Im Rckblick mssen diese Fehlschsse als Vorentscheidung betrachtet werden. Die Moral der Appenzellerinnen erlitt einen rechten Dmpfer. Herzogenbuchsee bekam das Heft in die Hand und konnte sich absetzen. Appenzell mobilisierte die letzten Kraftreserven, war aber in der Schlussphase bei den Abschlussversuchen nicht vom Glck begnstigt, whrend die Gste mit einem effektiven Schlussspurt das Spiel entschieden. Die FU15 der Handballriege hat whrend 55 Minuten einem der grossen Meisterschaftsfavoriten die Stirn geboten und auf eindrckliche Art aufgezeigt, dass sie sich vor keiner Mannschaft verstecken muss. In den entscheidenden Phasen der Partie fehlte der Mannschaft fr ein besseres Resultat die Routine, die auf dieser hchsten Stufe der Meisterschaft eine entscheidende Rolle spielt. Mit jedem weiteren Spiel werden die Appenzellerinnen aber an Erfahrung reicher werden und man darf sich auf die nchsten Auftritte der mutig agierenden Truppe freuen.

Bericht: Hansruedi Rohner

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