FU15-Elite mit entäuschender Vorstellung29.09.2013

Die FU15-Elite der Handballriege lässt jeglichen Kampfgeist vermissen und wird von Amicitia Zürich über weite Strecken vorgeführt. Die Zürcherinnen schicken die Gäste mit einer 31:20-Niederlage nach Hause.

Trotz einer zwischenzeitlichen 1:3-Führung der Appenzellerinnen war die Nervosität im Team des Trainerpaars Wüthrich/Rohner deutlich zu spüren. Da war wenig Siegeswille zu erkennen und viele Spielerinnen klebten förmlich auf ihren Positionen. Im Angriff wurde einander der Ball zugeschoben, druckvolles Spiel Richtung Tor kam nicht zustande. Wenn nicht die Kreisläuferin in die Lücken gelaufen wäre – und dabei auch zwei schöne Tore erzielte - man hätte sich in einem Spiel der Sportart Standhandball gewähnt. In der Defensive reagierte das Kollektiv immer um Schritte zu spät, erkannte bis zum Schluss nicht, wie die Zürcherinnen ihre Auslösungen durchführten und nahm Treffer für Treffer stillschweigend hin. Kein Aufbäumen, kein Kampfeswille war zu erkennen. Die Begegnung war zur Halbzeit beim Spielstand von 16:7 für die Einheimischen entschieden und für einmal wussten die Trainer nicht, wie sie die Spielerinnen wecken sollten. Die Mädchen zeigten sich nicht gewillt, auf die Zähne zu beissen und sich gegen die drohende Kanterniederlage zu stemmen. Unnötige Fouls (Appenzell kassierte insgesamt 7 Zweiminutenstrafen) und technische Fehler im Minutentakt ermöglichten dem Gegner im Spargang Tor um Tor zu erzielen. Erst als die Niederlage schon lange Tatsache war, zeigte die FU15 der Handballriege einige gute Aktionen und deutete an, was mit einer durchschnittlichen Leistung jeder Spielerin gegen diesen Gegner möglich gewesen wäre. In Zürich ist die Mannschaft erschreckend schwach aufgetreten. Es bleibt die Hoffnung, dass die desolate Leistung ein einmaliger Ausrutscher gewesen ist und sich das Team gemeinsam aufrafft um sich im nächsten Spiel von seiner starken, kämpferischen Seite zeigt. Niemand geringeres als der aktuelle, ungeschlagene Tabellenleader Herzogenbuchsee wird am nächsten Samstag in Appenzell seine Aufwartung machen.

Bericht: Hansruedi Rohner

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