Sensationeller Turniersieg der FU15-Elite24.08.2013

Beim hochklassig besetzten Turnier des TV Unterstrass Zrich bot die FU15-Elite der Handballriege ganz grosses Kino. Mit fantastischen Spielen holte sich das Team ungeschlagen den Turniersieg.

Weder die klingenden Namen der Mannschaften oder die ungewohnt grsseren Blle, noch das Aussehen der wuchtig gebauten Gegnerschaft konnten die Innerrhoderinnen beeindrucken. Wenn die FU15-Mannschaft der Handballriege an ein Turnier in der nchsthheren Kategorie (FU17) geht, dann bringt sie nichts so schnell aus der Ruhe. So konnte es nur die Gegnerinnen berraschen, dass Appenzell nicht vor Ehrfurcht erstarrte, sondern schon im ersten Spiel gegen die vermeintlichen Siegerinnen aus Visp frech aufspielte. Visp-Visperterminen hat schon letzte Saison an der FU17-Elite-Meisterschaft teilgenommen und wird auch dieses Jahr in der hchsten Liga der Schweiz auf Punktejagd gehen. Aus Sicht der Walliserinnen war daher klar, dass Appenzell wohl lediglich als Sparringspartner reichen wrde. Es konnte daher nicht erstaunen, dass nach dem 2:0 der Zhne zeigenden Alpsteinkatzen auf der Visper Bank grssere Hektik ausbrach. Sie erhhten das Tempo, setzten noch mehr ihre Krper ein und liefen trotzdem immer wieder gegen Granit. Appenzell war wach, aufmerksam, effizient und dem Gegner immer einen Schritt voraus. Keine Schwche zeigend spulte der Aussenseiter sein Pensum fehlerlos ab und wurde beim Pausenpfiff mit einer 7:5 Fhrung belohnt.

Visp glaubte aber weiter daran, dass sich in Halbzeit zwei alles ndern wrde. Doch fr sie wohl eher etwas berraschend konnten die FU15 des TVA das horrende Tempo auch im zweiten Durchgang mitgehen. Visps Hoffnungen wurden mit Anpfiff zur finalen zweiten Halbzeit voerst aufs unsanfteste ins Reich der Trume geschickt. Was Appenzell weiterhin bot, stiess in der ganzen Halle auf grssten Respekt und Begeisterung. Beim Spielstand von 10:5 schien der Widerstand der Grossen definitiv gebrochen. Erst jetzt, in Anbetracht des sich anbahnenden Sieges gegen eine Spitzenmannschaft, bekamen die Mdchen der Handballriege weiche Knie und das Bollwerk begann zu wanken. Den prestigetrchtigsten Sieg vor Augen, lagen die Nerven pltzlich blank. Zwei, drei Unaufmerksamkeiten - und schon witterte der Gegner wieder Morgenluft. Eine Minute vor Schluss, beim Spielstand von 10:10 und Ballbesitz Visp, sah sich Appenzell um die Frchte der grossartigen Arbeit gebracht. In wichtigen Momenten entscheiden bekanntlich Kleinigkeiten ber Sieg und Niederlage. In Zrich war es eine aufopferungsvoll kmpfende Appenzeller Mannschaft, die bis zur letzten Sekunde an den Sieg glaubte und nach einer fantastischen Parade von Zoe Fssler und einem Fangfehler des Gegners durch Cedrine Zeller zu einem letzten Abschluss und dem letzten, kaltbltig erzielten Tor der Partie kam. Mit 11:10 schlug die FU15-Elite der Handballriege das FU17-Elite Team Visp Visperterminen. Nach dem denkwrdigen Sieg hielt sich der Jubel auf Appenzeller Seite in Grenzen, nicht aus mangelnder Freude, sondern ganz einfach, weil sie alles gegeben hatten um sich den Respekt bis hinunter ins Wallis zu verschaffen.

Was nach dem Startspiel als Zugabe kam, geriet zu einer einseitigen Gala der Spielfreude. Die FU15-Elite des TV Unterstrass wurde mit einer 16:6 Packung unter die Dusche geschickt und die chchen Damen der FU17 des HC Rorbas mussten sich mit 14:4-Toren auseinandernehmen lassen. Bei diesen beiden Partien fiel auf, dass egal welche Spielerinnen auf den verschiedensten Positionen spielten, dem praktisch fehlerfreien, druckvollen Spiel des TVA tat dies keinen Abbruch. Ob mit 7 Feldspielerinnen (ohne Torhterin), ob in einer offensiven Verteidigung oder im defensiven 6:0, ob mit der Rckraumspielerin am Flgel oder der Flgelspielerin im Rckraum, das Spiel von Appenzell blieb immer gleich konstant und sehr gefhrlich. Alle Spielerinnen erzielten mindestens ein Tor (sogar die Torhterin traf vom Flgel aus!), was fr die Ausgeglichenheit in der Mannschaft spricht. Mit diesem ganz grossen Auftritt in Zrich hat das TVA-Team die Spannung auf die in vier Wochen beginnende Meisterschaft weiter geschrt.

Bericht: Hansruedi Rohner

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