FU17-Turniersieg um Haaresbreite verpasst18.08.2013

Nach einer fantastischen Leistung musste sich die FU15-Elite beim Waldhofcup in Bischofszell erst im Final gegen den HSC Kreuzlingen mit 6:7-Toren geschlagen geben.

Es war fr die FU15-Elite Mannschaft der Handballriege eine intensive Woche, die mit vielen neuen und erfreulichen Aspekten aufwartete. Das wchige Trainingslager in Hard (Vorarlberg) hielt, was sich Trainer und Spielerinnen versprochen hatten. Idealen Trainingsbedingungen bei wunderschnen Wetterbedingungen brachten die Mdchen einen grossen Schritt nach vorne. Am Samstag bei einem Testspiel gegen KTV Wil schoss sich die Mannschaft schon mal warm, bevor sie sich heute beim FU17-Turnier in Bischofszell einem echten Hrtetest unterzog. Die besten FU17-Mannschaften der Region nutzen diese Gelegenheit, gut 4 Wochen vor Meisterschaftsbeginn die Form zu testen. Interessant war auch anzusehen, wie sich neben dem Team der Handballriege auch die FU15-Elite des LC Brhl schlagen wrde.

Die zahlreich mitgereisten Fans wussten vor Anpfiff der ersten Partie noch nicht, dass es ein langer Tag, gespickt mit handballerischen Leckerbissen werden wrde. Wer gedacht hatte, dass verspannte Wdli den Appenzellerinnen das Leben schwer machen wrde, der wurde schon bei der ersten Begegnung gegen das Team Von GS Schaffhausen eines Besseren belehrt. Es spielte nur eine Mannschaft und die schien von einem anderen Stern. 16 Minuten lang zauberte das Ensemble vom Alpstein und riss das Publikum zu Begeisterungsstrmen hin. Trotz krperlicher Unterlegenheit liess sich Zoe Fssler hinter der perfekt stehenden, aufopferungsvoll kmpfenden und furchtlosen Verteidigung nicht einmal bezwingen. Das Spiel gedieh zu einer Gala der Spielfreude und endete mit einem 7:1-Sieg des Teams der Handballriege.

Spiel zwei gegen den HC Arbon lief etwas mhsamer an, da die Fehlerquote hher ausfiel. Trotzdem bestand nie ernsthaft Gefahr, auf die Verliererstrasse abzubiegen. Nach dem 8:5-Sieg stand die Halbfinalqualifikation schon fest und die letzte Gruppenpartie gegen Kreuzlingen stand unter dem Motto Revanchegelste. Jetzt wurden die Beine doch etwas schwerer und die Konzentration konnte nicht mehr gleich hoch gehalten werden wie zu Beginn des Turniers. Kreuzlingen nutzte diese Schwchen konsequent aus und zog nach dem 12:10-Sieg als Gruppenerster in die Halbfinals.

Fr Appenzell blieb Platz zwei und damit eine Halbfinal-Begegnung gegen den SC Frauenfeld. Nochmals Krfte bndeln, irgendwo nach letzten Reserven suchen und sich ins Final kmpfen. Und genau so sollte es kommen. Appenzell liess sich nicht unterkriegen und wenn fast nichts mehr ging, dann trieben die lautstarken Fans ihre Lieblinge immer wieder neu an. Nie erlahmender Kampfgeist liess die Mdchen immer wieder gegen die viel strkeren Frauen angreifen. Das Engagement wurde belohnt. Auch dieses Spiel wurde gewonnen. Appenzell stand im Final! Nicht berraschend hiess da der Gegner ein zweites Mal Kreuzlingen. Die letzten Kraftreserven wurden angezapft und so entwickelte sich ein Finalspiel, das an Attraktivitt und Spannung nicht zu berbieten war. Zu Beginn konnte sich keine der beiden Mannschaften Vorteile verschaffen. Tore waren Mangelware, standen sich doch zwei Teams gegenber, die exzellent verteidigen knnen. Beim Stand von 2:2 holte Kreuzlingen zum vermeintlich entscheidenden Schlag gegen den in den Seilen liegenden Gegner aus. War das 5:2 die Entscheidung? Bei weitem noch nicht! Mit einer unglaublichen Willensleistung brachte sich Appenzell wieder ins Rennen. 1 Minute vor Schluss lagen die nie aufgebenden Appenzellerinnen nur noch mit 6:7 im Hintertreffen. Ausgleichschancen hatten die Appenzellerinnen, denkt man nur an den letzten Gegenstosspass der Torhterin ber das ganze Feld, der nur um Zentimeter zu hoch geriet. Die FU15-Elite der Handballriege verlor ein hochklassiges Finalspiel ganz knapp, durfte aber bei der Siegerehrung den grssten Applaus abholen. Die Mannschaft hat einmal mehr unterstrichen, dass sie fr die FU15-Elite Meisterschaft bereit ist und sich vor keinem Gegner verstecken muss.

Bericht: Hansruedi Rohner

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