FU15 mit unnötiger Niederlage23.03.2013

Die FU15 verlor nach einer inkonstanten Leistung das Meisterschaftsspiel gegen den HC Amriswil mit 17:16-Toren und fällt dadurch in der Tabelle auf den vierten Tabellenrang zurück.

Ein Spiel, welches hätte gewonnen werden müssen, ging zum Schluss unglücklich verloren, weil der Siegeswille bei Amriswil grösser war. Schade um die beiden verlorenen Punkte, die den Appenzellerinnen im Rennen um die Medaillen so gut getan hätten. Schade um die unnötige Niederlage, weil doch alles so gut begonnen hatte. Die FU15 der Handballriege überraschte den Gegner im Angriff mit einer siebten Feldspielerin anstelle der Schlussfrau. Die Vorgabe des Trainergespannes war klar, man wollte diese Variante des Angriffsspiels während der ersten 10 Minuten durchziehen. Und wahrlich, die Appenzellerinnen machten ihre Sache während mehr als 13 Minuten hervorragend. Die Auswechslungen funktionierten perfekt und vor dem gegnerischen Tor konnte sehr viel Druck aufgebaut werden. Wenn die beiden Kreisspielerinnen noch mehr in das Spiel einbezogen werden, wird diese Form des Angriffs in Zukunft für die Appenzellerinnen eine gute Möglichkeit sein, den Gegner vor Probleme zu stellen. Leider wurde schon zu Beginn dieser wichtigen Partie klar, dass in der Verteidigung nicht alle Spielerinnen bereit waren, mit letztem Einsatz zuzulangen. So kam Amriswil in der ersten Halbzeit zu vielen einfachen Toren. Appenzell brachte sich in der Defensive immer wieder um die Früchte der grossen Angriffsbemühungen. Zur Pause lag man mit zwei Toren im Hintertreffen und in den Gesichtern der Trainer war abzulesen, dass die Kabinenansprache nicht eben euphorisch ausfallen würde.

Nach dem Pausentee kam eine völlig andere Mannschaft auf das Spielfeld. Jetzt wurde in der Defensive Knochenarbeit verrichtet und im Angriff stachen die Spielerinnen mehr in die Tiefe. Im Rückraum harmonierten Ronja Manser, Andrina Inauen, Sara Gudalovic und Cristel Palmisano ausgezeichnet. Vor allem Andrina Inauen gab ihrem Gegenüber immer wieder Probleme auf. Es wurde gewirbelt, der Ball lief gut und die Appenzellerinnen packten die ganz schnellen Beine aus. Wichtig war in dieser Phase der Partie, dass die Mädchen auch in der Verteidigung grossartig kämpften. Während einer Viertelstunde musste man nur zwei Gegentore hinnehmen, selber trafen die Appenzellerinnen 5x ins Schwarze und lagen plötzlich mit drei Längen in Front. Mit den ersten Auswechslungen war es dann aber vorbei mit der Herrlichkeit. Vermeintliche Leistungsträgerinnen trauten sich gar nichts mehr zu, spielten mutlos und stärkten so den Gegner, der plötzlich wieder Morgenluft witterte. Wie in Halbzeit eins wurden die Amriswilerinnen wiederum zum grossen Tore schiessen eingeladen und die nahmen sie dankend an. Symptomatisch das Siegestor: Beim Spielstand von 16:16 wurde der Gegnerin so viel Platz gelassen, dass sie völlig unbedrängt zum Tor ziehen konnte. Amriswil gewann nicht dank der besseren Leistung. Amriswil gewann, weil sie ihr Spiel während 60 Minuten durchspielen konnten. Appenzell hatte lichte Momente, fiel aber auch immer wieder in Löcher, aus denen sie nur schwer wieder herausfanden. Mit dieser Niederlage ist die FU15 der Handballriege unter Zugzwang geraten.

Bericht: Hansruedi Rohner

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