FU15 zurück auf der Siegerstrasse02.03.2013

Die FU15 der Handballriege zeigte einmal mehr grosse Klasse und holte sich in einem guten, spannenden Spiel gegen den HC Amriswil beide Punkte. Grosser Jubel und noch grössere Erleichterung nachdem mit dem letzten Angriff der 21:19-Sieg für Appenzell gesichert wurde und damit der Traum von einer Meisterschaftsmedaille weitere Nahrung erhielt.

Wie nicht anders zu erwarten, machten die Amriswilerinnen den Gästen das Leben so schwer wie möglich und da in dieser Finalrunde der Leistungsunterschied meist nur sehr gering ist, entwickelte sich von Anfang an eine spannende, hochstehende Partie. Appenzell erwischte dabei den besseren Start. Abgeklärt, ruhig und präzise wurden die Angriffe vorgetragen. Der Ball lief gut, die Spielerinnen traten trotz der unglücklichen Niederlage vor einer Woche mit grossem Selbstvertrauen auf. Dies obwohl Trainer Rohner einige Umstellungen vorgenommen hatte. Den Platz der erkrankten Elena Breitenmoser übernahm Sara Gudalovic. Sie, Selina Fässler und auch Riana Streule konnten auf neuen, ungewohnten Positionen gute Akzente setzen. Neben den bewährten Kräften zeigte sich in der ersten Halbzeit auch Selina Koch von ihrer besten Seite. Zu welch druckvollem Spiel sie von der rechten Flügelseite fähig ist, liess sie mehr als einmal durchblicken und trug sich verdientermassen in die Torschützenliste ein. Der Trainer hatte im Vorfeld davor gewarnt, dass Amriswil vor allem über die linke Seite aussergewöhnlich druckvoll agieren kann. So war es denn auch. Die kleinsten Unaufmerksamkeiten in der Defensive der Appenzellerinnen wurden kaltblütig ausgenutzt. Die Führung der Gäste wurde meist sofort gekontert - keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Erst kurz vor dem Pausentee gelang es der FU15 aus Appenzell das Heimteam nochmals richtig in Verlegenheit zu bringen und mit 11:8-Toren davon zu ziehen. Amriswil wurde beim letzten Angriff nicht hartnäckig genug am Abschluss gehindert, sodass die Seiten beim Spielstand von 11:9-Toren gewechselt wurden.

Spass, Freude, Lockerheit, diese Grundsätze hatte sich das Team auf die Fahne geschrieben und so nahmen sie auch die zweite Halbzeit in Angriff. In der Verteidigung fanden sich die Mädchen immer besser zurecht und im Angriff liessen sie die Sonne aufgehen. Zuerst war es Lea Rohner, die Kleinste, die ganz gross aufspielte und drei herrliche Tore auf äusserst freche Art erzielte. Danach übernahm nach einigen Anlaufschwierigkeiten Andrina Inauen das Zepter und spielte ihr Gegenüber schwindlig. Dann zeigte Cristel Palmisano schnelle Beine, grosse Sprungkraft und fantastische Distanzwürfe. Und dies alles wurde möglich, weil Ronja Manser einen ganz grossen Tag einzog und in der Mittelposition magistral die Fäden zog. Appenzell hielt Amriswil auf Distanz und liess sich auch nicht durch einen fünfminütigen „Hänger“ von Torhüterin Zoe Fässler, die ansonsten viele gute Aktionen hatte, aus der Ruhe bringen. 75 Sekunden vor Schluss, beim Spielstand von 20:19, nahm Appenzell das Team-Timeout und bereitete sich auf die alles entscheidende Schlussphase vor. So jung, so unerfahren und dann spielt die FU15 der Handballriege die letzte Minute herunter, als wäre es das Leichteste, einen Ball so laufen zu lassen, dass der Schiedsrichter vor Staunen gar nicht daran denkt, Zeitspiel anzuzeigen. Perfekt vorgetragen, mit allem drin, was das Handballerherz hochschlagen lässt und genau zum richtigen Zeitpunkt der wunderschöne Abschluss von Cristel Palmisano zum Siegtreffer von 21:19 Toren. Appenzell verdiente sich diesen Sieg mit einer hervorragenden Mannschaftsleistung. Alle Spielerinnen trug das Ihrige dazu bei, dass die FU15 der Handballriege einen weiteren, sehr grossen Schritt in Richtung Medaillengewinn machen konnte.

Bericht: Hasnruedi Rohner

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