FU15 vergibt möglichen Sieg 23.02.2013

Die FU15 der Handballriege dominierte den Spitzenkampf gegen den HSC Kreuzlingen über weite Strecken, musste aber am Schluss mit leeren Händen die Heimreise antreten. Sie verloren mit 19:21-Toren.

Nach dem Schlusspfiff war die Enttäuschung den Spielerinnen in den Gesichtern abzulesen. Viel zu viele Unzulänglichkeiten im Spiel der Appenzellerinnen hatten dazu geführt, dass ganz zum Schluss ein sicher geglaubter Sieg noch aus den Händen gegeben wurde. Dabei hatte doch alles so gut begonnen. 30 Minuten lang hatten die Gäste alles richtig gemacht, den Gegner zur Verzweiflung getrieben und selber, trotz vieler Fehlversuche, in regelmässigen Abständen Tore bejubeln dürfen. Vor allem in der Defensive boten die Mädchen aus Appenzell die beste Saisonleistung, liessen die überragende „Torminatorin“ von Kreuzlingen nie ins Spiel kommen und kontrollierten die Partie ganz sicher. Die Angriffsmaschinerie lief gewohnt schnell, ideenreich und erfolgreich. Dabei fiel aber schon in der ersten Halbzeit auf, dass sich Appenzell zu viele Fehler leistete. Einige Mädchen bekamen ihre zitternden Hände nie in den Griff. Dazu kamen viele Schrittfehler, doch am schwersten fiel ins Gewicht, dass im Abschluss immer wieder die gegnerische Torfrau angeschossen wurde. Die Partie hätte mit weniger Fehlern und einer besseren Chancenauswertung zur Pause bereits entschieden sein können, so aber konnte Appenzell „nur“ mit einem Vorsprung von 13:9-Toren in Halbzeit zwei gehen.

In diesen zweiten 30 Minuten fielen die Appenzellerinnen völlig auseinander. Die Unerfahrenheit, den Sieg und damit die Tabellenführung vor Augen, was es auch gewesen sein mag - Appenzell offerierte den Gegnerinnen die Tore auf dem Präsentiertablett und diese nahmen dankend an. Es war, als ginge eine Grippewelle durch das Team der Handballriege. Eine nach der Anderen steckte sich mit dem schwachen Spiel an. Das Selbstvertrauen war in der Garderobe vergessen worden, und vor allem die Leaderinnen boten eine ganz schwache Vorstellung und so konnte sich Kreuzlingen zum Schluss über einen Sieg freuen, mit dem sie wohl selber nicht mehr gerechnet hatten. Kreuzlingen jubelte, während sich Appenzell über eine Niederlage ärgerte, die nicht hätte sein müssen. Die Appenzeller FU15 hat in ihrer ersten Meisterschaftssaison eine wenig erfreuliche Erfahrung machen müssen. Die Lehren daraus wird man ziehen, nachdem die Enttäuschung über die unnötige Niederlage wieder verflogen ist.

Bericht: Hansruedi Rohner

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