FU15 lässt in Flawil Punkte liegen02.02.2013

Die FU15 unterliegt nach der schwächsten Saisonleistung dem Team des HC Flawil mit 13:14-Toren und verpasst die Chance, sich ganz an der Tabellenspitze zu etablieren.

Nach der grossartigen Partie vor einer Woche im Heimspiel gegen denselben Gegner, wollten die Appenzellerinnen im Rückspiel weitere zwei Punkte ihrem Konto gutschreiben. Trotz der Absenzen von Leonie Schiegg (beste Torschützin des TVA), Nicole Schmid und Lea Rohner, sowie einer angeschlagenen Elena Breitenmoser, gelang der Start den Gästen wunschgemäss. Schon bald lagen sie mit 3:0 in Führung, zeigten aber schon in dieser Phase viele unnötige Fehler. Da Flawil ebenfalls nicht fehlerlos spielte, entwickelte sich ein mühsames hin und her. Das Heimteam konnte dabei seine körperlichen Vorteile einsetzen und überlief die zu passive Appenzeller Verteidigung nach Belieben. Hätte nicht Zoe Fässler im TVA-Tor eine gewohnt solide Leistung gezeigt, hätte wohl in dieser Phase Flawil bereits eine Vorentscheidung herbeigeführt.

Der Einstieg in Halbzeit zwei gelang der FU15 des TVA überhaupt nicht - sie spielten dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Die Mannschaft liess an diesem Tag ihren Kampfgeist vermissen und spielte über weite Strecken unkonzentriert. Flawil dominierte die Begegnung und lag bald einmal mit 12:7-Toren in Front. Plötzlich bäumten sich die Appenzeller Mädchen doch noch auf. Die unermüdlich kämpfende Andrina Inauen trieb ihre Mitspielerinnen nochmals an und war selber für wichtige Tore verantwortlich. Auch die hinkende Elena Breitenmoser wusste endlich Impulse zu setzen. Flawil wankte. Appenzell konnte bis auf 11:12 verkürzen und war plötzlich wieder zurück im Geschäft. Auffallend dabei, dass viele Abschlüsse über die linke Seite erfolgten, ansonsten Schwachpunkt im Spiel des Gästeteams. Und da ja bekanntlich jede schlechte Sache auch eine gute Seite hat, so sei hier der Auftritt von Selina Fässler auf der linken Flügelposition erwähnt. Endlich einmal setzte sie ihre Durchschlagskraft ein und kam zu vielen guten Abschlüssen. Sie war zusammen mit Torhüterin Zoe Fässler die beste Spielerin auf dem Platz und ist in dieser Form ein Versprechen für die nächsten Partien. Lief es dieses Mal rund über links, so kam über die sonst starke rechte Seite wenig bis gar nichts. Trotz vieler Unzulänglichkeiten im Spiel der Appenzeller konnte man aber bis zum Schluss auf weiteren Punktezuwachs hoffen. Wenn dann aber in entscheidenden Momenten Penaltys nicht verwertet werden, Abpraller am eigenen Kreis immer in den Händen der Gegner landen und die Lücken in der gegnerischen Verteidigung nicht gesehen werden, dann verliert man zum Schluss mit 13:14-Toren und ärgert sich masslos darüber, dass man die beiden Punkte, die man nur hätte aufheben müssen, nicht mit nach Hause genommen hat. Im Kampf um die Meisterschaftsmedaillen ist die Niederlage gegen Flawil ein herber Rückschlag für das junge Appenzeller Team. Schon nächsten Samstag darf die Mannschaft im wichtigen Spiel auswärts gegen Romanshorn beweisen, dass der letzte Auftritt ein Ausrutscher war.

Bericht: Hansruedi Rohner

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