FU15 mit tollem Heimauftritt26.01.2013

Die FU15 nahm nach dem verlorenen Cup-Halbfinal erfolgreich Revanche und schlug den HC Flawil mit 20:15-Toren.

Es war ein Samstagabend in der Sporthalle Whre, der nicht nur die Mannschaftsverantwortlichen des TVA-Teams mit Stolz und Freude erfllte. Das zahlreich erschienene Publikum mit seinen Zurufen und das sehr junge Schiedsrichterpaar mit einer hervorragenden Leistung trugen das Seinige dazu bei, damit ein wahres Sehvergngen ber die Bhne gehen konnte. Im Cupspiel gegen Flawil kamen die Appenzellerinnen mit der engen Deckung auf ihre Rckraumspielerinnen nicht zurecht und mussten darum damals als Verliererinnen vom Platz. In der Woche danach hatte sich die Mannschaft dieser Schwachstelle angenommen und stieg taktisch gut eingestellt in die Partie.

Nicht ganz berraschend wurde Leonie Schiegg sofort wieder eng gedeckt, doch gleich beim ersten Versuch griff die appenzellische Gegenmassnahme. Mit dem ersten Angriff schloss Schiegg herrlich zum Fhrungstreffer ab, was auf Gegners Seite doch einige verwunderte Blicke nach sich zog. Flawils Mannschaftsverantwortliche musste in den darauffolgenden Minuten erkennen, dass sich die Appenzellerinnen von der offensiven Verteidigungsform nicht mehr beeindrucken und enge Deckungen nicht mehr das Rezept zum Erfolg sein konnten. Sie liessen den Ball gewohnt schnell laufen, bauten immer wieder berraschende Kombinationen ein und glnzten mit druckvollem Spiel Richtung gegnerisches Tor. Bis zum Spielstand von 3:3 konnte Flawil gut mithalten. Danach packten die jungen Wilden ihre Zauberhnde aus und liessen ein Feuerwerk an erstaunlicher Spielkunst vom Stapel. Flawil kam meist einen Schritt zu spt und musste bald einmal einen 5-Tore Rckstand (3:8) in Kauf nehmen. In der Defensive machte Appenzell keine Fehler und machte den Gegnerinnen mit schnellen Beinen und hervorragendem Stellungsspiel das Leben schwer. Auch den Ausfall von Cristel Palmisano steckte die Mannschaft ohne Wimpernzucken weg und liess sich nicht aus der Ruhe bringen. Eine kleine Baisse des Heimteams gegen Ende der ersten Halbzeit fhrte dazu, dass die Gste das Geschehen wieder etwas offener gestalten und bis auf zwei Tore herankommen konnten. Appenzell liess es sich dann aber nicht nehmen und besorgte den letzten Treffer vor dem Pausenpfiff. Mit einer soliden 9:6-Fhrung gingen die Oranjes in Halbzeit zwei.

Will man an der grossartigen Leistung der FU15 der Handballriege etwas bemngeln, dann kann man den Rotstift sicher an den ersten 7 Minuten der zweiten Halbzeit ansetzen. Das Team brauchte etwas Zeit, bis die Rdchen wieder griffen. Da Flawil die kurze Schwchephase der Appenzellerinnen aber nicht nutzen konnte, hielt sich der Schaden in Grenzen. Nher als bis auf zwei Tore sollten die Gste nie mehr herankommen. Ab der 40. Minute kontrollierte das Heimteam das Spielgeschehen und bot die bis dato beste Saisonleistung. Angetrieben von den unermdlich kmpfenden Andrina Inauen und Elena Breitenmoser schwebten die Mdchen frmlich ber den Hallenboden und wussten zu begeistern. In dieser Phase machte sich die hervorragende Arbeit von Goalietrainer Bernhard Wthrich bemerkbar. Torhterin Zoe Fssler glnzte mit vielen guten Gegenstosspssen, die zwar von ihren Mitspielerinnen noch nicht immer verwertet wurden, aber eine neue Gefahr in der sonst schon kreativen Spielart des Teams darstellt. Im Angriff geizte Appenzell nicht mit glanzvollen Aktionen. Dabei stachen zwei Trmpfe richtig souvern. Selina Koch bescherte ihrem Trainer staunend/glnzende Augen. Nach eher unaufflligen Spielen zeigte sie ihre Mglichkeiten erstmals auf. Feurig, schnell, beweglich und dann noch die exzellente Wurftechnik, dagegen war kein Kraut gewachsen. Ebenfalls zur ganz grossen Form lief Nicole Schmid auf. Ob am Kreis oder bei Freiwrfen, wenn sie den Ball erhielt zog sie jedes Mal unwiderstehlich Richtung Tor und liess durchblicken, was fr Talente in ihr schlummern. Appenzell wartete in dieser Partie mit variantenreichem Spiel auf, das nicht nur von einigen wenigen Spielerinnen lebt. Das starke Kollektiv, das gegen Flawil wieder ausschlaggebend fr eine bemerkenswerte Leistung war, zeichnet die Mannschaft aus. Das jngste Team der Meisterschaft etabliert sich nach dem zweiten Sieg im dritten Spiel der Finalrunde in den vorderen Regionen der Tabelle.

Bericht: Hansruedi Rohner

»Zurck zur letzten Seite«

Hauptsponsoren

Co-Sponsoren

Ausrüster

Gastgeschenk