FU13 kämpft heroisch bis zur letzten Sekunde10.03.2013

Beim grossen FU13-Finaltag in Glattbrugg wird die Mannschaft der Handballriege nach einem hochstehenden, spannenden Spiel erst im Final vom LC Brühl geschlagen.

Handballfoto

Eine unglaubliche Stimmung, grossartige Schiedsrichterleistungen und eine perfekte Organisation; der FU13-Finaltag gedieh zu einem gelungenen Event, der Lust auf mehr machte. Die ganze Saison über hatten die Teams des LC Brühl und des TV Appenzell die erstmals durchgeführte Meisterschafts-serie für FU13 Mannschaften nach Belieben dominiert. Beim finalen Endspurt in Glattbrugg sollten die Dominatorinnen erstmals aufeinandertreffen, sofern sie die Halbfinalbegegnungen gewinnen würden. Appenzell traf im Halbfinal auf den grossen Namen ZMC Amicitia Zürich. Nervosität prägte die Anfangsphase der Begegnung, was nicht überraschte, ging es doch um nicht weniger als die Vormachtstellung im FU13-Handball. Ab der vierten Minute nahm Appenzell das Zepter resolut in die Hand und liess dem Gegner nicht mehr den Hauch einer Chance. Ohne gefordert zu werden fuhren sie einen sicheren Sieg ein. Das Schlussresultat von 22:7-Toren zeigte in aller Deutlichkeit auf, dass die Mädchen vom Alpstein gewillt waren, die Brühler Equipe schon mal etwas zu kitzeln.

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Im Halbfinal zwei zeigte Brühl ebenfalls etwas Nerven und musste den HV Olten einige Minuten mitspielen lassen, danach machten aber auch sie mit dem Gegner kurzen Prozess und gewannen ebenfalls klar und deutlich. Das Traumfinale stand fest.

Das Finale

Appenzell forderte das grosse LC Brühl und dies auf der ganz grossen Bühne. Wie gewohnt liessen es sich die St. Gallerinnen nicht nehmen, die ganz grosse und lautstarke Fangemeinde mitzunehmen. Doch auch Appenzell konnte sich auf vielstimmige Unterstützung von der Tribüne verlassen. So entwickelte sich ein Hexenkessel, wie in die Chliriethalle noch nie gesehen hatte. Die einmalige Stimmung trieb beide Mannschaften zu einem herrlichen Spiel. Geschenke wurden keine verteilt, im Gegenteil, beide Teams liessen es in der Defensive an gesunder Härte nicht mangeln, ohne dass die Begegnung je einen unfairen Charakter annahm. Die Tore mussten hart erkämpft werden, einerseits weil beide Torhüterinnen glänzend parierten, andererseits, weil die Verteidigungsreihen äusserst agil verschoben und sattelfest standen. Appenzell, ohne Auswechselspielerinnen angetreten, bekam den Kräfteverschleiss als erstes Team zu spüren und musste Brühl kurz vor der Pause bis auf 3 Tore davonziehen lassen. Aufgeben gab es aber für die Innerrhoderinnen bei dieser einmaligen Atmosphäre nicht.

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Für Halbzeit zwei wurden die allerletzten Kraftreserven mobilisiert, es wurde gekämpft, gefightet, bis zum Umfallen, doch Brühl hielt das Tempo und den Druck hoch, liess Appenzell nicht verschnaufen. Der FU13 der Handballriege fehlte ab Mitte der zweiten Halbzeit auch etwas das Glück, so setzten sie zwei Siebenmeter neben das Gehäuse und kassierten zudem noch zwei unnötige Strafen. Brühl dagegen konnte nochmals zulegen und verdiente sich vor allem dank grosser Abgeklärtheit in den letzten 10 Minuten den verdienten 15:11-Sieg. Für Appenzell war es aber keine Niederlage, sondern die Bestätigung zweitbeste Kraft an diesen ersten, noch innoffiziellen Schweizermeisterschaften geworden zu sein. Natürlich war nach dem Schlusspfiff die Enttäuschung riesig und einige Tränen mussten verdrückt werden. TV Appenzell contra LC Brühl war ein grosses Spiel zweier Mannschaften und zweier Fangruppen, die sich während des Finalspiels nichts schenkten, aber mit grossem Respekt über die Leistung der andern sprechen werden.

Für Appenzell spielten: Zoe Fässler, Elena Breitenmoser, Lea Rohner, Riana Streule, Cristel Palmisano, Selina Koch, Celine Oberle.

Bericht: Hansruedi Rohner

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