FU13 startet mit überlegenen Siegen!09.09.2012

Aus der ganzen Schweiz waren die reinen Mädchenmannschaften zum ersten Spieltag angereist um sich mit Gleichaltrigen des zarten Geschlechts zu messen. Die Bilanz nach dem ersten Spieltag in St. Gallen fällt ernüchternd aus. Das Leistungsgefälle zwischen den teilnehmenden Teams war dann schon erstaunlich. Die erfreuliche Tatsache an der durchzogenen Bilanz ist, dass Appenzell zusammen mit der Mannschaft des LC Brühl klar dominierte.

Abgesehen von der intakten Festwirtschaft (einmal mehr konnte Brühl auch in diesem Bereich den Appenzellern das Wasser reichen!) herrschte bei diesem ersten Spieltag das nackte Chaos. Mannschaften, die sich in letzter Minute abmeldeten, andere, die den Weg nach St. Gallen nicht fanden und die Dritten, die nach einer Reifenpanne erst am Nachmittag vor Ort waren. Der Spielplan musste x-mal umgestellt werden, bevor man sich dem eigentlichen Sport widmen konnte.

Handballfoto

Vor dem ersten Spiel der Appenzellerinnen gegen TV Muri erwartete man aufgrund der Namen, die einem vom Wettkampfblatt entgegen strahlten, eine grössere Herausforderung. Körperlich machte Muri einen recht massiven Eindruck. Das spielerische Potential mochte die Erwartungen aber nicht ganz zu erfüllen. Immerhin konnten die Mittel-Spielerinnen der mager besetzten Zuschauerkulisse (Stimmung machte eh nur die einzig vorhandene Fangemeinde: natürlich aus Appenzell!) einige ganz kraftvolle Durchbrüche präsentieren, die aber meist zugunsten von Zoe Fässler im Tor der Appenzellerinnen entschieden wurden. Immerhin hatte die Torhüterin in dieser ersten Begegnung noch etwas zu tun, was danach in Partie zwei nicht mehr der Fall war. Im Angriff glänzte die FU13 der Handballriege mit stilsicherem, schnellem und kreativ vorgetragenem Angriffsspiel. Erfreulich war, dass die 6 Feldspielerinnen die 2 x 20 Minuten Spielzeit ohne konditionelle Probleme durchzogen und jede Einzelne sich gefährlich in Szene zu setzen wusste. Auch mit dieser bescheidenen Anzahl an Spielerinnen gewann Appenzell die Affiche gegen Muri deutlich mit 18:6-Toren.

Spiel zwei wurde dann zu einer eher langweiligen, mühsamen Angelegenheit. Das Team von TV Unterstrass war nicht in der Lage, gegen die Appenzellerinnen spürbar etwas auszurichten. Die Zürcherinnen hielten den Ball minutenlang in ihren Reihen, kamen aber höchst selten in die Nähe des Tores. Für Appenzell wurde es ein Geduldspiel; je länger dieses dauerte, desto schwieriger wurde es für sie, sich auf das Spiel zu konzentrieren. Das TVA-Team war sichtlich zu wenig gefordert und konnte es sich sogar noch leisten, dass Elena Breitenmoser für Zoe Fässler das Tor hütete, und diese auf dem Feld einige schöne Treffer markierte. Nach erdauerten 40 Minuten gewann die FU13 diese Begegnung mit 12:4-Toren.

Beim ersten reinen Mädchenspieltag zeigte sich, dass trotz grosser Namen aus der ganzen Schweiz zwei Mannschaften wohl über allen anderen stehen. Das erfreuliche an dieser Feststellung aus Sicht des TVA: Appenzell ist eines der beiden Teams. Der Startschuss für eine Meisterschaft unter ihresgleichen ist gefallen und es bleibt die Feststellung, dass wenn diese Form der Vergleiche unter Mädchen eine Zukunft haben soll, noch viel zu tun bleibt.

Für Appenzell spielten (und trafen auch alle): Zoe Fässler, Elena Breitenmoser, Lea Rohner, Celine Oberle, Riana Streule, Cristel Palmisano, Selina Koch.

Bericht: Hansruedi Rohner

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