FU13 zwischen Winterschlaf und Frühlingszauber11.03.2012

Beim zweitletzten FU13-Spieltag liessen die Mädchen der Handballriege nach anfänglichen Startschwierigkeiten ihre Motoren auf Hochtouren laufen und setzten sich gegen ihre Gegnerschaft klar durch.

Die Fahrt führte vom hochgelegenen Appenzell in die Bodenseeregion nach Romanshorn und die Appenzellerinnen schienen beim ersten Spiel noch etwas den Winterschlaf in den Knochen zu haben.

Vergessen wir den Start und geben der Zeit einen Schubs bis zu Spiel zwei, obwohl auch die erste Partie nur ganz knapp verloren ging. Nach den zuletzt gezeigten Leistungen sind dann die Erwartungen doch merklich gestiegen, was ein erfreuliches Nebenprodukt des intensiven Trainings ist. Gegen das Team des HC Thayngen wollten die Appenzellerinnen dies unter Beweis stellen. Sie bekamen dann gegen diesen Gegner auch Gelegenheit, so richtig nach Herzenslust aufzuspielen. Gegen die schnellen Angriffe der Mädchen blieb den Knaben meist nur grosses Staunen. Es war aber auch eindrücklich, wie die TVA-Spielerinnen das Spiel schnell machten, genaue Pässe spielten und jede Gelegenheit nutzten, den Abschluss zu suchen. Diesen fanden sie auch häufiger als dem Gegner lieb sein konnte und so kam über den Ausgang der Partie nie Zweifel auf. 11:2 leuchtete es beim Schlusspfiff von der Anzeigetafel. Was da nicht geschrieben stand: Einmal mehr wussten alle Spielerinnen zu begeistern.

Der letzte Gegner des Tages kam aus Herisau und machte beim ersten Hinsehen bedeutend mehr Eindruck als sein Vorgänger. Ihre Absicht war auch klar, sie wollten sich nicht so ohne weiteres von einer Mädchenmannschaft schlagen lassen. Entsprechend engagiert gingen sie zu Werk, und es lief ihnen richtig gut, zumindest bis gut 10m vor das gegnerische Tor. Dort aber wartete eine kompakt stehende Abwehrreihe, die sich vom ersten Angriff an Respekt verschaffte und an der die Herisauer bis zum Schluss schwer zu beissen hatten. Wie einfach, schön und effizient Handball sein kann durften die begeisterten Zuschauer während der letzten 30 Minuten dieses Spieltages erleben. Das Team der Handballriege legte eine spielerische Leichtigkeit an den Tag und überzeugte mit ideenreichem wie abgeklärtem Spiel. Appenzell hatte auf alles immer die richtige Antwort zur Hand und liess den Herisauern keine Chance.

Mit einer sehr erfreulichen Leistung krönte Appenzell den Abstecher in die Bodenseeregion. Beeindruckend war die Tatsache, dass nicht die Leistungen einzelner Spielerinnen für die aufsehenerregenden Resultate verantwortlich waren, sondern ein Kollektiv ohne Schwächen die Stärken einer ungewöhnlichen Mannschaft repräsentierten.

Bericht: Hansruedi Rohner

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