FU13 glänzt am Heimspieltag26.02.2012

Die FU13 des TV Appenzell zeigt auch beim Heimspieltag in der Wühre ihre erzielten Fortschritte. Sie mussten zwar zwei Niederlagen hinnehmen, überzeugten aber das Publikum dennoch mit erstaunlicher Handballkost.

Schon bei den Kleinsten zeigt es sich, dass ein Schaulaufen vor heimischem Publikum immer auch etwas am Nervenkostüm kratzt. Diese Nebenerscheinung konnte auch die FU13 beim ersten Spiel gegen das starke Team aus Wittenbach nicht ausschalten. Die Beine waren noch nicht ganz so locker wie sie nötig gewesen wären, um die Partie nach eigenem Gutdünken zu gestalten. Bis zur Pause konnte die Begegnung ausgeglichen gestaltet werden, wobei auch in dieser Phase den schnellen und wendigen Angreifern von Wittenbach zu viel Platz gelassen wurde, sodass sie immer wieder zu einfachen Toren kamen. In Halbzeit zwei gesellten sich dann auch noch ungenau eingestellte Visiere und viele Pfosten- und Lattenknaller dazu, sodass beim Abpfiff eine Niederlage auf das Matchblatt zu stehen kam.

Gegen die Vertretung aus Wil sollte einiges besser werden. Und wahrlich, vor allem in der Verteidigung standen die Mädchen gewohnt sicher. Da sie, wie schon so oft, auf eine starke Zoe Fässler im Tor zählen konnten, mussten sie um den Sieg nie bangen. Viel Zeit blieb danach aber nicht, den Sieg zu feiern, denn wenig später wartete der zweite Vergleich gegen das starke Wittenbach. Erst nachdem ein deutlicher 5:0 Zwischenstand von der Anzeigetafel leuchtete, hörten die Mädchen den überlauten Weckruf. Im Angriff begann man mit kreativem Spiel Druck aufzusetzen. Doch leider hatte der aufgekommene Wirbelwind wenig Auswirkung auf das Resultat, weil in der Verteidigung weiterhin grosszügig Geschenke gemacht wurden. Beim Spielstand vom 9:5 für Wittenbach ging man in die zweite Halbzeit, in den Ohren die deutlichen Worte des Trainers. Während der nun folgenden 10 Minuten zeigte Appenzell auf, warum viele reine Knabenmannschaften respektvoll den Namen TVA flüstern. Es spielte nur noch eine Mannschaft und die machte ihre Sache so gut, dass bald schon der Ausgleichstreffer bejubelt werden konnte. Zum Schluss ging dann dem Heimteam etwas die Puste aus und Wittenbach konnte auch die zweite Partie für sich entscheiden.

Für das letzte Spiel des Tages lautete die Devise: jede Spielerin gibt nochmals ihr Bestes. Egal ob Teamstützen oder Newcomerin, egal ob am Kreis oder im Rückraum; Appenzell spielte wie aus einem Guss! Im Angriff zauberten alle Teammitglieder mit überlegten Abschlüssen und begeisterten das Publikum. Appenzell wusste zu gefallen und durfte sich an einer geschlossenen Mannschaftsleistung erfreuen. So ging ein Heimspieltag mit einem schön herausgespielten Sieg zu Ende. Die Mannschaft hat einmal mehr bewiesen, dass mit viel Einsatz, Wille und Teamgeist auch grosse Leistungen erbracht werden können.

Bericht: Hansruedi Rohner

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