FU13 mit krönendem Jahresabschluss11.12.2011

Beim letzten Spieltag des Jahres zeigte die Mädchenmannschaft U13 ihre beste Saisonleistung und brachte alle Mannschaften ganz gehörig ins Schwitzen.

Trotz einiger Absenzen machte sich eine geballte Ladung Innerrhoder Mädchenpower in Herisau an die heikle Aufgabe, renommierten und ambitionierten Teams das Leben so schwer wie möglich zu machen. Im ersten Spiel gegen den KTV Wil ging es darum, die Schmach in Form der deutlichen Niederlage vor zwei Wochen vergessen zu machen. Den Mädchen war von Anfang an klar, dass ein Erfolg nur über viel Schweiss, Tränen und teils schmervoller Verteidigungsarbeit führen würde. So kam es dann auch. Die Appenzellerinnen liessen den angreifenden Fürstenländern keinen Raum, scheuten keinen Zweikampf, steckten ein und teilten aus was das Zeug hielt. Wil schien von dieser Kompromisslosigkeit der eher zahm erwarteten Konkurrenz überrascht und fand erst nach dreimal leer Schlucken die Fassung wieder. Bis dahin hatte Appenzell das Zepter schon klar in die Hand genommen. Aus der schier unüberwindbaren Deckung heraus trugen sie ihre Angriffe äusserst flott vor. Der Ball zirkulierte gekonnt und wenn sich die Chance bot, wurden die Abschlüsse über alle Positionen gesucht und meistens auch erfolgreich zu Ende geführt. Wil wurde zu viel Laufarbeit gezwungen und dies wirkte sich ab Mitte der zweiten Halbzeit aus. Sie konnten das hohe Tempo der Mädchen nicht mehr mitgehen und mussten erstaunt feststellen, dass ein scheinbar klarer Punktelieferant sie nach Belieben dominierte. Im Spiel der Appenzellerinnen war auch bei genauem, kritischem Hinsehen keine Schwäche, geschweige denn ein Einbruch zu erkennen. Bis zum Schluss standen sie am eigenen Kreis wie eine eiserne Eins und stürzten sich im Angriff in die aufgerissenen Löcher, dass es eine Augenweide war. Das erste Spiel –ansonsten der Schwachpunkt des Teams- wurde souverän gewonnen und alle Spielerinnen verdienten sich Bestnoten.

In Spiel zwei gegen Fortitudo Gossau musste Appenzell das einzige Mal an diesem Tag ein kurzes Tief überwinden. Das diese Schwäche grad zu Spielbeginn eingezogen wurde, war unglücklich zeigte aber auch auf, dass die Mannschaft trotz eines klaren Rückstandes nie den Mut verliert und immer einen möglichst erfolgreichen Weg aus einer ausweglosen Situation sucht. Nach dem klaren Rückstand zu Beginn zogen die Mädchen wiederum ihr schnelles, attraktives und erfolgreiches Angriffsspiel auf. Zwar wurde in dieser Phase auch bei der Chancenauswertung gesündigt, trotzdem konnten sie das Geschehen auf dem Spielfeld ausgeglichen gestalten. Kam hinzu, dass am heutigen Tag in der Verteidigung durchs Band hervorragend gearbeitet wurde und so wurde Gossau über längere Zeit richtig in Verlegenheit gebracht. Am Schluss reichte es zwar nicht zum Sieg, aber immerhin zu einem ganz grossen Ausrufezeichen.

Ein ähnliches Spiel war zum Schluss auch gegen KJS Schaffhausen zu sehen. Mit 3 Spielern, die jeder MU15-Mannschaft nicht schlecht angestanden hätten, musste Appenzell nochmals ihr ganz Können in die Waagschale werfen, kleinste Fehler wurden sofort bestraft. Auch in dieser Partie liess sich die Mädchen nicht lumpen und wussten zu begeistern. Schaffhausen liess die Muskeln spielen, Appenzell brillierte mit technischen Feinheiten und gekonntem Stellungsspiel. Dieses Mal obsiegte noch die pure Kraft, den Applaus holten sich aber die Mädchen der Handballriege. Den ganzen Tag über zeigte die Mannschaft, dass sie über ein überdurchschnittlich starkes Kollektiv verfügt in das sich jede Spielerin hervorragend integriert hat. Praktisch alle Spielerinnen durften eine Torerfolgt bejubeln und jede hat ihre Meisterprüfung in Sachen Verteidigung abgelegt. Drei Spiele gegen starke U13-Mannschaften so zu absolvieren wie heute verdient grossen Respekt. Man ist geneigt den Hut zu ziehen ob dieser Leistung.

Bericht: Hansruedi Rohner

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