FU13 mit versöhnlichem Ende18.09.2011

Beim zweiten Spieltag der Saison war das Augenmerk der Mädchenmannschaft U13 ganz klar auf den ersten Vergleich mit einem Team des LC Brühl, seines Zeichen Mass aller Dinge was den Frauenhandball betrifft, gerichtet.

Da kann es schon mal vorkommen, dass man in den anderen zwei Partien nicht an die gewohnt guten Leistungen anknüpfen kann. Dies war den prompt auch in der ersten Begegnung des Tages gegen die gemischte Mannschaft des HC Rheintal der Fall. Die Appenzellerinnen hätten das Spiel in Normalform ganz klar zu ihren Gunsten entscheiden müssen. Doch heute stimmte nicht viel und die Fehlerquote bei einigen Spielerinnen war einfach zu hoch. So musste der zweite Sieg bei den Fortgeschrittenen aufgeschoben werden, dies äusserst knapp, denn ganz zum Schluss wäre noch beinahe die Wende gelungen. Rheintal behielt mit 11:10-Toren das bessere Ende für sich.

Gleich nach ihrer ersten Partie mussten die Appenzellerinnen schon wieder antreten. Kam hinzu, dass mit Pfadi Winterthur Espoir ein Gegner rechten Kalibers wartete. Zum Erstaunen vieler hielten die Mädchen gegen die deutlich stärkeren Jungs in den ersten 10 Minuten hervorragend mit. Bis zum Spielstand von 3:3 konnten sie die Begegnung offen gestalten (dies auch dank vieler hervorragender Paraden der Torhüterin Zoe Fässler), dann schwanden die Kräfte und die Fehlerquote stieg markant an. Die Mannschaft musste zum Schluss eine bittere, hohe Niederlage (8:16 Toren)einstecken.

Für das letzte Spiel gegen den LC Brühl war eine klare Leistungs-steigerung gefordert. Und siehe da, die Mädchen starteten mit sehr viel Selbstvertrauen in die Partie. Wo vorher wenig Bewegung zu sehen war, liefen die Appenzellerinnen in die freien Räume und konnten immer wieder gut angespielt werden. Auch das Kombi-nationsspiel funktionierte besser und bezüglich Chancenauswertung gab es nicht viel zu bemängeln (mal abgesehen von den vielen verschossenen Siebenmetern). So kam Appenzell nie gross in Bedrängnis und kontrollierte die Begegnung über die ganze Spieldauer. Zum Schluss konnte mit 14:10 der erste Sieg über ein Brühler-Mädchenteam bejubelt werden.

Über den ganzen Spieltag gesehen kann attestiert werden, dass vor allem im letzten Spiel die (nicht immer kleinen) Erwartungen erfüllt wurden. Gleichzeitig darf festgestellt werden, dass noch viel Potential vor sich hinschlummert. Da werden noch viele Weckversuche nötig sein.

Bericht: Hansruedi Rohner

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