Start nach Mass für die Mädchen U1304.09.2011

Hammerstarker Auftritt der reinen U13-Mädchenmannschaft der Handballriege. Schon im ersten Spiel der Kategorie Fortgeschrittene gelang ihnen ein überraschender Sieg.

Für das jüngste Mädchen-Team war die Ausgangslage für die neue Spielsaison klar. Gegen die körperlich weit überlegenen Gegner bestehen und Erfahrungen sammeln. Schon beim ersten Spieltag in Rorschach wurde dem fantastisch mitgehenden Fanpublikum klar, dass die Truppe nicht nur bestehen, sondern sogar mithalten kann. Nachdem die verständliche Nervosität der Anfangs-minuten im ersten Spiel gegen Vorderland abgestreift wurde, agierte die Mannschaft erstaunlich abgeklärt und überzeugte durch ihr grosses spielerisches Potential. Dies war auch nötig, denn wie erwartet versuchten die Gegner mit Kraft und sehr vielen Fouls den Appenzeller Express zu stoppen. Doch weder das, noch ein Schreibfehler des Zeitnehmers konnte die Sieges-Premiere der Appenzellerinnen verhindern. Vor allem in den Schlussminuten warfen sie alles in den Angriff und erzielten Tore, eines schöner als das Andere. Mit 11:10 realisierten sie in ihrem ersten Spiel überraschend den ersten Sieg.

Handballfoto

In Spiel zwei gegen Rorschach/Goldach deutete alles auf eine klare Angelegenheit hin. Appenzell spielte nochmals eine Spur kreativer und einen Tick schneller. Zu schnell für die Gastgeber. Das sich Appenzell noch um den Sieg brachte lag daran, dass zu viele Penaltys verschossen wurden und in der Schlussphase der kühle Kopf fehlte. Hauchdünn schrammten die Mädchen am zweiten Tagessieg vorbei und mussten Erfahrung mit einer unglücklichen Niederlage (10:11) machen.

Die liess die Freude über das Gezeigte nicht trüben und so ging man voller Tatendrang in die letzte Partie. Mit dem SV Fides1 wartete eine Mannschaft, die dieses Jahr ganz vorne mitmischen möchte. In der Grösse und bezüglich Schusskraft überzeugten sie vollauf. Und bis sich die Appenzeller-innen richtig auf den Gegner eingestellt hatten, war die Partie schon gelaufen. Doch danach zeigten die körperlich deutlich Unterlegenen, dass sie vor dem eigenen Tor auch zupacken können und im Angriff liessen sie die St. Galler mehr als einmal ins Leere laufen. Kam hinzu, dass sie viel zu oft nur durch unnötige Fouls gestoppt werden konnten, was immer wieder ihren Rhythmus brach. Sie zogen sich trotz der (zu hohen) Niederlage von 19:8-Toren ehrenvoll aus der Affäre. Nicht nur das: die Mädchen zerstreuten alle Bedenken was den Vergleich mit fortgeschrittenen Mannschaften betrifft. Ihr couragiertes Auftreten brachte ihnen von allen Seiten grosses Lob ein und sie dürfen voller Freude und Zuversicht die kommenden Spieltage in Angriff nehmen.

Bericht: Hansruedi Rohner

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