Frauen 1 entscheidet Spiel in Halbzeit 217.11.2019

Die Damen der Handballriege des TV Appenzell fanden in der zweiten Hälfte rechtzeitig zu ihrem Spiel und siegten am Sonntagabend in der Kreuzbleiche St.Gallen bei Fides St.Gallen nach einem Pausenrückstand noch verdient mit 29:25 (11:13) Toren.

Die Gäste verfügten im sechsten Spiel über wenigstens zehn Spielerinnen. Ein willkommenes Comeback in dieser Saison gab Cornelia Hunziker, während weitere routinierte Spielerinnen wie unter anderem Jasmin Kölbener (welche Mutterfreuden entgegensehen darf) und Zeden Zürcher etc. fehlten. Wertvoll war unter anderem aber auch das Mitwirken von Jasmin Ebneter.

Es geht nur gemeinsam

Gegen Fides spielten die Appenzellerinnen das erste Mal in dieser Saison. Somit galt es auch, die Spielweise der Gegnerinnen und zu erkunden. In der ersten Hälfte wurden noch rund zehn hochkarätige Möglichkeiten ausgelassen und die Equipe aus Appenzell spielte (mehrheitlich) erst in der zweiten Hälfte miteinander als Team und weniger in Einzelaktionen. Zusammen werden die Mitspielerinnen stärker gemacht, betont Trainer René Kold Jörgensen. Und so wurden in den zweiten 30 Minuten bei schnellem Spiel zusammen auch viele schöne Treffer herausgespielt. Mit einer Ausnahme konnten sich alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste - angeführt mit acht Treffern von Carina Graf und sieben von Andrina Inauen - eintragen lassen. Gewonnen wurde die Partie aber klar als Team mit allen Akteurinnen. Weil der Rückstand mit zwei Treffern Differenz zur Pause nur klein ausfiel, gelang dies auch deswegen gut.

Nach 35 Minuten in Führung

Nach dem Führungstreffer der Gäste stand die Partie in der Anfangsphase unentschieden oder die St.Gallerinnen führten mit einem bis zwei Treffern. Die Innerrhoderinnen konnten aber immer wieder ausgleichen, so zum 7:7, zum 10:10 und zum 11:11. Nach dem 15:15 in der 34. Minute lagen dann die Appenzellerinnen meist in Führung und konnten mehr und mehr die Oberhand gewinnen. Und so führte Appenzell nach dreiviertel der Partie mit 22:18 und zehn Minuten vor dem Ende mit 24:19 und gab das Spiel nicht mehr aus der Hand. Mit einem weiteren Siebenmeter-Tor der gut gelaunten Carina Graf zwei Sekunden vor dem Sirenenton gewann Appenzell verdient mit 29:25.

Freude am Sport im Vordergrund

Mit dem fünften Sieg im sechsten Spiel liegen die Innerrhoderinnen zusammen mit dem starken Team von Uzwil/Gossau mit je zehn Zählern an der Tabellenspitze. Die Chancen stehen gut, dass die Appenzellerinnen die Qualifikationsrunde auf einem der ersten zwei Plätze abschliessen können, was zur Teilnahme der Finalrunde berechtigen würde. Dies obwohl das Erreichen der Finalrunde als Aufsteiger nicht das primäre Ziel ist, denn Appenzell will vor allem Handball aus Spass spielen. Klar ist aber auch, dass die Innerrhoderinnen über genügend Potential verfügen, in der 2. Liga (problemlos) zu bestehen. Nächsten Samstag werden die Appenzellerinnen bei Rorschach/Goldach 2 spielen.

Für Appenzell spielten: Nadja Koller-Rossi; Cornelia Hunziker (2), Ronja Manser (3), Andrina Inauen (7), Elene Breitenmoser (2), Lina Hehli (1), Jasmin Ebneter (4), Valeria Vitti, Celine Oberle (2), Carina Graf (8/4). Zweiminutenstrafen: Fides eine, Appenzell zwei.

Bericht: Martin Kradolfer

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