Frauen 1 muss sich dem Leader beugen09.11.2019

Die Neuauflage des Derbys zwischen den Aufsteigerinnen aus Appenzell und dem Gruppenfavoriten SG Uzwil/Gossau bedeutete zugleich Spitzenkampf in dieser 2.Liga-Gruppe.

Handballfoto

Das Team des TV Appenzell traf erstmals auf eine Mannschaft, gegen die es in dieser Saison schon gespielt hatte. Im Gegensatz zur verlorenen Startpartie im September liessen die St.Gallerinnen diesmal keinen Höhenflug der Innerrhoderinnen mehr zu. Appenzell zog ersatzgeschwächt mit 15:24 (7:11) den Kürzeren. Mit der mangelnden Substanz (5 Auswechselspielerinnen weniger) fehlte es auch an Möglichkeiten gegen diesen Gegner zu bestehen. Lediglich in den zehn Spielminuten ab Mitte zweiter Halbzeit zeigten die Appenzellerinnen, zu was sie fähig sind.

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Obwohl die Appenzellerinnen bisher alle vier Partien siegreich gestaltet haben, waren diese gemäss den Beobachtungen von Trainer René Kold Jörgensen spielerisch von Höhen und Tiefen geprägt. Die Gastgeberinnen hatten sich sehr gut auf ihre Gegnerinnen eingestellt und konnten die "Tiefen" der Gäste resolut ausnützen. Dass die linke Seite bei Appenzell stärker eingestuft werden darf, ist dabei weiter kein Geheimnis. Mit lediglich zwei Auswechselspielerinnen - wegen verletzten und beruflich abwesenden Akteurinnen - verfügten die Innerrhoderinnen nicht über eine ausreichende Schlagkraft. Weiter stand die FU18 selber im Einsatz und konnte das Team der Frauen nicht ergänzen. Über weite Strecken fanden die Appenzellerinnen kein Mittel das Spiel der gut gelaunten Gastgeberinnen zu stoppen. Gegen eine starke Abwehr blieben "einfache" Tore der Innerrhoderinnen weitgehend aus. Nur zwischendurch fanden die Gäste zu einem erfolgreichen Spiel, zogen aber insgesamt einen schlechten Tag ein und verloren als Team. Auch wurden zwei Siebenmeter nichts ins Tor gebracht und die Einheimischen verfügten über eine starke Keeperin. Als beste Torschützin der Gäste entpuppte sich mit einem halben Dutzend Treffer Andrina Inauen.

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Appenzell lag in dieser Partie nur beim 1:0 ein einziges Mal in Führung. Dann legten die St.Gallerinnen vor, wobei die Innerrhoderinnen in der 22. Minute nochmals zum 6:6 ausglichen. Dann aber zog Uzwil/Gossau bis zur Pause auf 11:7 davon. Fünf Minuten nach Wiederbeginn lag Appenzell schon mit sieben Treffern zurück und eine Vorentscheidung war gefallen. Die Gastgeberinnen liessen die Innerrhoderinnen nur noch bis auf fünf Tore herankommen, vergrösserten dann aber in den letzten acht Minuten die Differenz noch auf neun Treffer und Appenzell verlor mit 15:24 deutlich.

Mit nur einer Niederlage in fünf Partien liegen die Aufsteigerinnen aus Appenzell in der Haupt- bzw. Qualifikationsrunde aber immer noch auf dem guten zweiten Platz und haben die Möglichkeit, diesen nächsten Sonntag bei der ersten Partie bei Fides St.Gallen zu verteidigen.

Für Appenzell spielten: Nadja Koller-Rossi; Ronja Manser (3/2), Andrina Inauen (6), Elena Breitenmoser (1), Carole Koller (3), Lina Hehli, Valeria Vitti (1), Celine Oberle, Carina Graf (1).

Bericht/Bilder: Martin Kradolfer/Dani Gmünder

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