Frauen 1 weiterhin auf Erfolgsspur08.09.2018

In der zweiten Runde der 3. Liga-Meisterschaft siegte das erste Team des TV Appenzell bei Bruggen 1 mit 32:21 (16:12).

Beim Spiel der Damen 1 bei Bruggen traten die St.Gallerinnen in Vollbesetzung aber ohne gelernte Torhüterin an. So hütete eine Feldspielerin das Gehäuse, die aber schon aber etwas Erfahrung als Keeperin besass. Der neue Trainer der Innerrhoderinnen, Stephan Bloch, wusste, dass Bruggen gegen eine 5:1 Abwehr (leicht offensive Verteidigung) Mühe bekundete.

Zuerst auf Augenhöhe

Bruggen war gegen seinen Ex-Trainer (Stephan Bloch) besonders motiviert und die ersten 15 Minuten verliefen hart und umkämpft sowie auf Augenhöhe. Doch die Abwehr der Innerrhoderinnen stand sehr gut, auch wenn sich wegen fehlender Konzentration immer wieder kleine Fehler einschlichen. Die Gäste konnten aber zu Beginn auch ihre Stärke - erste Welle - nicht richtig ausspielen, da der Gegner ein sehr gutes Rückzugsverhalten aufwies. So ab der 20. Minute waren die Damen aus Appenzell von der Schnelligkeit und von den Spielkombinationen dem Gegner überlegen. Und so gelangen den Appenzellerinnen immer mehr schöne Tore, die sie gemeinsam als Team herausspielten, sowie erfolgreich abgeschlossene Einzelaktionen. Die Einheimischen scheiterten immer wieder an der sehr guten Torfrau - Nadja Koller - der Gäste. Und so führte Appenzell zur Halbzeit mit 16:12.

Appenzell mit "Superblitz"

Zu Beginn der zweiten Hälfte wagten die Innerrhoderinnen mit einer 3:3 Verteidigung ein kleines Experiment. Doch man sah, dass diese Spielweise noch trainiert werden muss und stellte auf 6:0 um. Die St.Gallerinnen kämpften weiterhin und blieben hartnäckig, Doch die Appenzellerinnen fanden nun zu ihren Stärken zurück, und es gelangen ihnen immer wieder sehr genaue Pässe von der Torhüterin auf "Superblitz" Andrina Inauen, die auch in dieser Partie wieder über zehn Tore warf. Doch die Appenzellerinnen waren dann plötzlich unkonzentriert im Angriff und spielten nicht miteinander. Das wurde sofort bei einen Team Out besprochen. Der Trainer verlangte, dass viel mehr ohne Ball gelaufen und sichere Elemente gespielt werden müssen. Dies wurde auch sofort umgesetzt, und die Gäste zeigten sehr schöne Spielkombinationen. Auch aus der zweiten Welle wurden erfolgreich Treffer erzielt. So stand der 32:21 Erfolg nie in Gefahr. - Doch sollte die Wurfstärke noch verbessert werden, denn am nächsten Samstag steht das Kantons-Derby beim starken TV Herisau an.

Für Appenzell spielten: Nadja Koller; Ronja Manser, Andrina Inauen (14), Cedrine Zeller, Elena Breitenmoser (1), Carole Koller (3), Zeden Tayong (5), Katja Müller (1), Jasmin Ebneter (5), Jasmin Kölbener (2), Cornelia Hunziker (1).

Bericht: Stephan Bloch / Martin Kradolfer

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