Frauen 1 mit bitterem Ausscheiden im Regiocup 04.02.2018

Das Spiel wurde mit Spannung erwartet. Die Niederlage mit 21:22 Toren schmerzt und bedeutet das „Aus“ im Kampf um den Cupsieg.

Handballfoto

Mit dem HC Flawil stand ein Kontrahent gegenüber, den man nicht genau einzuschätzen wusste. Bereits in den ersten Minuten zeichnete sich ab, dass beide Mannschaften um jeden Preis das Halbfinale des Regio-Cups erreichen wollten. So dauerte es satte fünf Minuten bis das erste Tor fiel. Trotz dem Grossaufmarsch an Zuschauern und deren Unterstützung gelang den Innerrhoderinnen den Einstieg ins Spiel nicht wunschgemäss. Beim zweiten Treffer der Flawilerinnen sah sich dann Trainerin Zeden Tayong bereits in der 7. Minute gezwungen das Team-Timeout zu nutzen, um die Spielerinnen wach zu rütteln. Zwar gelang es dann relativ schnell den Anschluss zu finden, entscheidend absetzen konnte sich das Heimteam aber nicht. Flawils Defensive bereitete Mühe und beim Abschluss wurden zu viele Fehler hingenommen. Beim Stand von 10:12 wurden die Seiten gewechselt.

Schon öfters hat man bei den Appenzellerinnen einen Energieschub nach der Pause festgestellt, heute blieb er aus. Der zwei Tore Vorsprung in der 43. Minuten wurde von den St. Gallerinnen postwendend wieder aufgeholt. Es entwickelte sich ein „Kopf-an-Kopf-Rennen“, dessen Ausgang bis zum Schluss offen blieb. Die beiden Torfrauen zeigten eine beachtliche Leistung, wenn die Verteidigung versagte. Vor allem Floreana Fässler hielt mit einigen Glanzparaden den Schaden in Grenzen, musste aber nach gut 10 Minuten den Platz verletzt wieder verlassen. Die offensive Verteidigung der Gegnerinnen bereitete zunehmend Kopfzerbrechen und die TVA-Damen fanden kein Rezept effizient Lücken aufzureissen, ein technischer Fehler reihte sich an den anderen. Ausserdem wurde der Fluss des Spiels durch etliche gelbe Karten und zwei-Minuten-Strafen gekappt. Durch eine Fahrlässigkeit des Heimteams kamen die Flawilerinnen beim Spielstand von 21:21 in der 59. Minute einen Siebenmeter zugesprochen, den sie sicher verwerten konnten. Dem Heimteam gelang es nicht mehr den Ausgleich zu erzielen und somit eine eventuelle Verlängerung herbei zu führen. Das bittere Resultat von 21:22 musste zu Kenntnis genommen werden, sowie auch das Ausscheiden aus dem Regional-Cup.

Bericht/Bilder: Eveline Schiegg

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