Frauen 1 siegt klar und deutlich

Frauen 1 siegt klar und deutlich11.11.2017

Förmlich im Regen stehen liessen die Appenzellerinnen ihren Gegner an diesem Wochenende. Gleich mit dem Score von 42:4 Toren behielten sie die Oberhand.

Handballfoto

Die Appenzellerinnen liessen den Spielerinnen des letztplatzierten SV Fides nicht den Hauch einer Chance. Die Tordifferenz wurde markant verbessert und die Tabellenspitze gesichert. Die „Geschichte“ ist nach dem heutigen Spiel schnell erzählt. Der SV Fides präsentierte ein äusserst schmales Kader. Zwei Sekunden vor Anpfiff eilte die sechste Feldspielerin auf den Platz und während der ersten Halbzeit gesellte sich dann auch noch eine Auswechselspielerin auf die Bank.

Die ersten fünf Minuten der sechsten Partie der Innerrhoderinnen verliefen aber noch nicht nach Wunsch. Man erreichte zwar schnell einen Torvorsprung, kam doch aber das Gefühl auf, dass sich die TVA-Damen jeweils erst den Gegner „abtasten“ müssen. Das frühe Team-Timeout des St. Galler-Trainers hinterliess dann auch Wirkung bei den Appenzellerinnen. Die Trainerin – Zeden Tayong - verlangte schnelle Läufe, gezielte Spielzüge um die Gegnerinnen zum einen aus dem Konzept zu bringen und zum anderen um sie müde zu machen. Ab da liess man nichts mehr anbrennen, riss Lücken auf und kam so zu schönen Abschlüssen. Die St. Gallerinnen waren überfordert mit der aufkommenden Schnelligkeit des Spiels. Ein abgewendeter Versuch ins Netz zu treffen, quittierten die Innerrhoder Torfrauen mit schnellen Reaktionen und Sprinterinnen Andrina Inauen, Carole Koller und Léonie Schiegg standen dort, wo sie gebraucht wurden und verwerteten fast jeden freien Angriff. Das Pausenresultat von 1:18 sprach eine deutliche Sprache.

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Obwohl die Gegnerinnen während der ganzen Partie nie den Hauch einer Chance hatten, darf ihnen hoch angerechnet werden, dass sie den Kampfgeist nie verloren und bis zur letzten Sekunde versuchten den „Schaden“ in Grenzen zu halten. Aber auch in Halbzeit zwei dominierten die Innerrhoderinnen und gewannen mit einer erfreulichen Tordifferenz – welche bis zum Ende der Saison durchaus noch relevant werden könnte.

Für Appenzell spielten: Floreana Fässler/Nadja Koller (1); Elena Breitenmoser (3), Jasmin Ebneter (3), Lina Hehli, Cornelia Hunziker (1), Andrina Inauen (8), Celine Infanger, Jasmin Kölbener (5), Carole Koller (7), Katja Müller (2), Celine Oberle (2), Leonie Schiegg (8), Valeria Vitti (2).

Bericht: Eveline Schiegg

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