Frauen 1 übernimmt Tabellenspitze29.10.2017

Mit einem deutlichen 26:16-Auswärtssieg gegen HC Bruggen setzen die Damen der Handballriege einen weiteren Akzent.

Eine leichte Ungewissheit war zu Beginn der Begegnung gegen die Damen des HC Bruggen zu spüren. Den Innerrhoderinnen gelang es trotz solidem Start nicht von Beginn weg das Zepter zu übernehmen. Für die St. Gallerinnen war es die dritte Begegnung der Vorrunde dieser Saison. Da sie vorgängig ein Spiel für sich entscheiden konnten, aber auch zwei Punkte dem Gegner überlassen musste, wagte Trainerin Zeden Tayong keine genaue Einschätzung abzugeben. Die deutliche Niederlage von letzter Saison gegen diesen Kontrahenten liess wenig Euphorie zu.

So gestalteten sich dann die ersten 15 Minuten ausgeglichen. Die St. Gallerinnen versuchten mit schnellem Spiel die Appenzellerinnen in Bedrängnis zu bringen, was ihnen zeitweise auch gelang. Bis zum Spielstand von 7:7 blitzte kein Team mit erwähnenswerten Paraden auf. Das Team-Timeout der Gegnerinnen schien den Gästen gelegen zu kommen. In den restlichen Minuten bis zum Pausenpfiff schlichen sich bei den St. Gallerinnen etliche Fehler ein, welche von den Innerrhoderinnen eiskalt ausgenutzt wurden. Die Antwort auf einen Fehler folgte prompt und der Ball landete dort, wo man es – zumindest aus Appenzeller-Sicht – am liebsten sah. So kam es dann auch, dass sich Appenzell mit einem Vorsprung von sieben Toren in die Pause verabschieden konnte. (8:15)

Die zweite Halbzeit schien alles andere als ein Sonntagsspaziergang zu werden. Auf beiden Seiten kam eine gewisse Hektik auf, was den Spielfluss rasant ins Stocken brachte. Appenzell konnte schöne Tore durch schnelle Ballwechsel erzielen, setzte aber einige Male in der Verteidigung aus. Glücklicherweise fanden aber auch die Gegnerinnen nicht mehr den Spielfluss der ersten Halbzeit und scheiterten an den hervorragend agierenden Innerrhoder Torfrauen. Allen voran zeigte Nadja Koller-Rossi wiederum eine Glanzleistung. Fünf Mal musste sie die Verdickte der Appenzellerinnen ausbaden und fünf Mal konnte sie die Penaltys abwenden. Wieder einmal mehr zeigte sie sich als sichersten Wert der Mannschaft. Oft dauerte es bis zu fünf Minuten bis ein nächstes Tor fiel. Es schien ein unerbittlicher Kampf, obwohl die Damen des TVA das Zepter schon längst übernommen hatten und die Gegnerinnen nicht mehr an sich herankommen liessen. Die letzten Minuten dienten dann nur noch der Kosmetik, was die Tordifferenz betraf. Mit einstündigem vollem Einsatz von sämtlichen Spielerinnen ging dann Appenzell auch verdient mit 16:26 vom Platz, zwei weitere wertvolle Punkte, welche momentan die Tabellenspitze bedeutet.

Bericht: Eveline Schiegg

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