Frauen 1 kehrt zurück auf die Siegerstrasse30.09.2017

Bereits im Frühling traf das Team von Zeden Tayong anlässlich des LCB-Cups auf den heutigen Gegner LC Brühl 5. Da sich die Appenzellerinnen damals beugen mussten, war der Ausgang dieses Heimspiels ungewiss.

Die Routiniers des LC Brühl traten selbstsicher aufs Spielfeld. In den bisherigen absolvierten zwei Spielen gingen sie jeweils als Sieger vom Platz. Die TVA-Damen hatten sich jedoch auf diese Begegnung gut vorbereitet und den Fokus vor allem auf die Verteidigung gelegt. Die Gegnerinnen bekamen dies oft zu spüren und so wurden Gegenangriffe schnell unterbunden.

Spieldiktat ab der ersten Minute

Das erste Tor im Spiel viel aber erst nach knapp drei Minuten. In dieser Startphase waren es jedoch die Innerrhoderinnen, welche das Spieldiktat gleich übernahmen. Das Spiel lief, wie es laufen sollte und so konnte schnell ein beruhigender Vorsprung von fünf Toren erspielt werden. Das Tempo war zwar nicht jenes, welche die Trainerin vorgeben hat, aber durch die kompakt stehende Verteidigung gelang es Brühl nie auch nur den Anschlusstreffer zu erzielen. Dank Torfrau, Nadja Koller, wurde dieses Vorhaben spätestens zwischen den Latten abrupt unterbunden. Beim Spielstand von 9:6 ging es in die Pause.

Führung nie abgegeben

Anfänglich der zweiten Halbzeit zeigten die Innerrhoderinnen Mühe in die vorher gezeigte Spielweise zurück zu finden. Das Tempo verlangsamte sich, die Brühlerinnen nutzten die eingeschlichenen Fehler seitens des Heimteams und kamen so zu einfach Abschlüssen. Die Kommunikation der Verteidigung schien kurz eingeschlafen zu sein und die Abschlüsse erfolgten an Latte oder Pfosten. Das erste Zittern beim Spielstand von 11:10 in der 35. Minute war jedoch blieb jedoch das Einzige. Das Timeout der Gegenrinnen kam gelegen und der Weckruf zeigte Wirkung. Das Appenzellerteam aktivierte nochmals alle Kräfte, während es ab Mitte der zweiten Halbzeit die St. Gallerinnen waren, die Ballverluste, ungenaue Pässe und eine wackelnde Verteidigung zeigten. Ebenfalls brillierte die in Halbzeit 2 eingewechselte Torhüterin Floreana Fässler, die eine Parade an die andere reihte. Kurz um, die Appenzellerinnen dominierten während 60 Minuten das Geschehen, gaben die Führung nie aus der Hand und gewannen verdient mit 19:14.

Bericht: Eveline Schiegg

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