Frauen 1 trotz Kampfgeist keine Punkte16.09.2017

Die Innerrhoder Handballfrauen verlieren knapp mit 17:19 gegen den HC Goldach-Rorschach.

Die Vorbereitungsphase auf dieses Spiel war intensiv. Das Zusammenspiel zwischen den Routiniers und den Youngsters wurde ausgefeilt und die Verteidigung aufs Detail besprochen. Trotz unermüdlichem Kampfgeist und Siegeswillen mussten die Appenzellerinnen den Platz mit einer knappen Niederlage verlassen.

Die Damenabteilung des HC Goldach-Rorschach (GoRo) stellt allein in der 3. Liga drei Mannschaften. Appenzell stand mit GoRo 4 einem Team gegenüber, welches letzte Saison den Aufstieg verpasste und dieses Ziel in dieser Saison unbedingt erreichen will. Die Mannschaft weist viele Spielerinnen auf, die bereits in höheren Ligen ihre Erfahrungen gesammelt haben. Dies bedeutete natürlich für die Appenzellerinnen eine grosse Herausforderung. Goldach-Rorschach wusste, dass die 3. Ligistinnen des TVA das Team mit vielen jungen Spielerinnen aufgestockt hat. Es machte aber den Anschein, als wussten sie nicht, dass auch diese Team ein klares Ziel vor Augen hat und trotz der deutlichen körperlichen Unterlegenheit Paroli bieten kann.

Ausgeglichene 1. Halbzeit

Trainerin Zeden Tayong konnte ihre Schützlinge so einstellen, dass sie von Anfang an versuchten, das Zepter zu übernehmen. Der Gegner konterte jedoch immer gleich mit dem Gegentreffer, so dass sich in den ersten Minuten kein Team entscheidend absetzten konnten. Dass ausgerechnet die beiden Youngsters Elena Breitenmoser und Léonie Schiegg das Spiel für Appenzell in die Hand nahmen, schien den St. Gallerinnen nicht zu schmecken und starteten den Versuch die Gäste in Bedrängnis zu bringen – egal was es kostet. Glücklicherweise hatte der Schiedsrichter während 60 Minuten die Augen offen und sämtliche Verdikte der Kontrahentinnen wurden sofort bestraft. Dank der kompakten und hervorragend kommunizierenden Verteidigung und einer herausragenden Nadja Koller im Tor konnte bis zur Pause die 8:10 Führung gesichert werden.

Viele Fouls und schwindende Kräfte

Nach der Pause dauerte es satte 9 Minuten bis Goldach-Rorschach ausgleichen konnten. Das Spiel nahm seinen Lauf, wie in der ersten Halbzeit. Die St. Gallerinnen wurden weiterhin bestraft – kassierten alles in Allem drei Verzeigungen und neun Zweiminutenstrafen, welche schlussendlich zum Ausschluss von zwei Spielerinnen führte. Die Innerrhoderinnen wehrten sich nach wie vor, zeigten Ausdauer und bewiesen, dass sie nicht gewillt waren die zwei Punkte freiwillig in Rorschach liegen zu lassen. Dennoch häuften sich die Unaufmerksamkeiten und die Torchancen reduzierten sich. Die letzten fünf Minuten gestalteten dann die Gegnerinnen auf ihre Weise, konnten den Rückstand aufholen und behielten zum Schluss mit 19:17 das bessere Ende für sich.

Die Trainerin zeigte sich mit der Leistung zufrieden. Während 60 Minuten agierte die Mannschaft harmonisch, zielstrebig und zeigte Früchte des Trainings, was das Zusammenspiel und die Verteidigung betraf und zwang sie nie dazu das Team-Timeout zu nutzen. Auch wenn es nicht ganz gereicht hatte, auf das Rückspiel – welches dann in der Sporthalle Wühre stattfinden wird- wird man sich intensiv vorbereiten. Bis dahin sollten auch die vielen Blessuren verheilt sein.

Bericht: Eveline Schiegg

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