Frauen 1 schlägt sich ganz beachtlich24.10.2015

Gestern Samstag reisten die Frauen des TV Appenzell in den Kanton Thurgau. Dort wartete der momentan zweitplatzierte SC Frauenfeld, der 4 der 5 bisherigen Spiele in der laufenden Saison gewinnen konnte.

Zu Beginn des Spiels konnte keine der beiden Mannschaften die Heftführung übernehmen. Es fielen sehr wenige Tore und so konnte sich kein Team vom anderen absetzen. Appenzell hatte vor allem Mühe die vielen Kreisanspiele unter Kontrolle zu behalten. Viel zu oft konnte der Kreisläufer sich hinter der Appenzeller Verteidigung absetzen, erhielt einen sauberen Pass und konnte die reslutierenden Chancen auch verwerten. Ansonsten brachte Frauenfeld erstaunlich wenig Druck auf die Abwehr, keine der Spielerinnen im Aufbau konnte den Gästen so richtig gefährlich werden. Die TVA-Abwehr stand gut. Allerdings konnten sie mit schnellen Gegenstössen punkten, welche vom TVA nicht unterbrechen werden konnten. Im Angriff bekundeten die Appenzellerinnen vor allem Mühe mit der offensiven Verteidigung. Viel zu oft ging der Ball verloren, weil ein Vorgestellter einen präzisen Pass zur Gegenspielerin zu verhindern suchte. Durch diese Verteidigungstaktik taten sich aber für Appenzell grosse Löcher in der Abwehr auf und sie wussten diese meistens zu nutzen. Durch schönes Kreuzen und viele Spielzüge konnte das Gästeteam diese Schwachpunkte in der Verteidigung nutzen. Trotzdem gelangen ihnen nicht so viele Treffer wie Frauenfeld und so ging es beim Stand von 9:7 für den SCF in die Pause.

Das Ziel der Appenzellerinnen in der zweiten Spielhälfte war es, die Kreisanspiele zu unterbinden. Dies gelang ihnen hervorragend und Frauenfeld musste ohne dieses Spielelement auskommen. Aber auch in dieser Situation kam wenig Druck auf die Verteidigung, es wurde sehr selten der direkte Durchbruch gesucht. Leider galt dies nicht für die Gegenstösse der Gastgeberinnen. Diese hatte Appenzell immer noch nicht ganz unter Kontrolle. Frauenfeld verteidigte auch in der zweiten Hälfte mit teilweise zwei vorgestellten Spielerinnen sehr offensiv. Appenzell konnte ihr Spiel nicht wie gewünscht aufziehen. Trotzdem konnte das ein oder andere Loch gefunden werden, vor allem Carole Koller und Leonie Schiegg gelang es immer wieder die Verteidigung zu überlisten. Die beiden Teams blieben immer etwa gleichauf und eine Minute vor Schluss stand es 16:15 mit Angriff für Appenzell. Dieser wurde leider durch einen unnötigen Passfehler vergeben und so endete das Spiel ohne den erhofften Ausgleichstreffer. Das kleine Kader, welches auf viele routinierte Spielerinnen verzichten musste, leistete aber im grossen und ganzen eine gute Arbeit und zeigten eine solide Leistung gegen den Zweitplatzierten.

Bericht: Jasmin Hautle

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