Frauen 1 ersatzgeschwächt mit weiterer Niederlage15.02.2014

Am vergangenen Samstag empfingen die Frauen des TVA die Handballerinnen aus dem nahen Ausserrhoden von der BSG Vorderland. Die Derbys waren bereits letzte Saison sehr umkämpft. Vergangene Saison lag das glückliche Ende jedoch stets auf Innerrhoder Seite. Vorweggenommen - nicht so an diesem Samstag. Der TVA verliert ein umkämpftes Spiel schlussendlich deutlich mit 13:18 Toren.

Seit Beginn des Jahres muss das TVA-Team immer wieder mit diversen Abwesenheiten kämpfen. So fehlten an diesem Samstag verletzungs- bzw. krankheitsbedingt mit Jasmin Kölbener und Zeden Tayong zwei wichtige Teamstützen. Des Weiteren mussten die Appenzellerinnen auf Sabrina Forster und Sabrina Ledergerber verzichten. Zum ersten Mal präsentierten sich die Frauen des TVA in der neuen Trainingsjacke. Herzlichen Dank an den Sponsoren!

Handballfoto

Die ersten Minuten zeigten bereits, dass sich die beiden Mannschaften nichts schenken würden. Die Zweikämpfe waren intensiv geführt und nur allzu oft wurde hartes Einsteigen mit Zwei-Minuten-Strafen gebüsst. Der TVA ackerte und kämpfte mit all seinen Kräften. Vor allem die Defensive war stark und erwies sich als Bollwerk. Doch die Vorderländerinnen liessen nicht locker. Dank Penalties und der starken Leistung von Torhüterin Nadja Rossi blieb das Spiel ausgeglichen. Beim TVA war es allen voran Martina Schlegel, welche Akzente setzte und sich mehrmals gegen ihre ehemaligen Teamkolleginnen durchsetzen konnte. Durch zu viele technische Fehler und daraus resultierende Ballverluste bremste sich der TVA selbst und gab seinen Vorsprung leichtfertig aus den Händen. Die jungen Vorderländerinnen wussten dies zu nutzen und erspielten sich ihreseits einen Zwei-Tore-Vorsprung, was zum Pausenresultat von 9:7 führte.

Die zweite Hälfte gehörte nicht den Platzherrinnen. Die Frauen der BSG Vorderland kamen mit deutlich mehr Power zurück aus der Garderobe. Der TVA tat sich schwer mit dem erhöhten Tempo und spielte zu überhastet und ungeduldig. Die Folge davon waren eine Vielzahl technischer Fehler. Zwar konnte der Ball in der Defensive oftmals durch Kampf in die eigenen Reihen zurückgeholt werden, wurde dann aber äusserst leichtfertig durch Passfehler wieder vergeben. Es wurde von Minute zu Minute klarer, dass sich der TVA nur selbst schlagen kann. Die BSG ist ein Gegner, der absolut in Appenzells Reichweite liegt, doch mit einer derart hohen Fehlerquote kann so ein Spiel nicht gewonnen werden. Für Appenzell bedauerlich, dass aus dem Kampf und Einsatz nicht mehr resultierte. Es ist dem TVA zu wünschen, dass er bald wieder als schlagkräftiges Team mit allen Spielerinnen antreten kann und so sein Niveau abrufen kann. Das Spiel gegen die BSG Vorderland ging mit 13:18 Toren verloren.

Bericht: Katrin Sutter

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